mit Sigrid Belzer von Bionik-Sigma.
Bionik - Was ist das eigentlich?
Die Vielfalt natürlicher Konstruktionen und Anpassungen als Ideengeber für neue, innovative Technik zu nutzen – dieser Gedanke steckt hinter der Bionik. Der Begriff Bionik setzt sich zusammen aus Biologie und Technik.
Auf der Homepage des BIOKON e.V. (Bionik-Kompetenznetz) wird Bionik folgendermaßen beschrieben: "Entschlüsselung von 'Erfindungen der belebten Natur' und ihre innovative Umsetzung in die Technik."
In der Bionik dienen Organismen oder genauer gesagt die Ergebnisse biologischer Forschung den Ingenieuren als Ideengeber für neue technische Lösungen. Die Eigenschaften von Organismen werden analysiert und daraus allgemeine Funktionsprinzipien herausgearbeitet. Erst diese vom konkreten Organismus unabhängigen Prinzipien können auf die Technik übertragen werden. Bekannte Beispiele für Bionik sind der Klettverschluss (abgeleitet von der Klette) oder der Lotus-Effekt.
Was ist das Besondere an der Bionik?
Bionik ist weniger eine abgrenzbare Wissenschaftsdisziplin, sondern vor allem eine Methode, um technische Probleme zu lösen oder neue, innovative Technik zu entwickeln. Die Bionik zeichnet sich vor allem durch folgende Eigenschaften aus
• Interdisziplinarität
• Kommunikation
• Kreativität
• Nutzung von Optimierungsprozessen der Evolution
• Nutzung von Lösungsansätzen, die unabhängig von menschlichem Denken entstanden sind
Die Vorlesung der Kinder- und Jugendakademie ist ein Projekt aus dem Förderprogramm STÄRKEN vor Ort und wird von der ibu - institut für berufsbildung und umschulung Neustadt-Glewe durchgeführt.
STÄRKEN vor Ort ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und wird aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union kofinanziert. Dieses Programm wird seit April 2009 vom Landkreis Ludwigslust umgesetzt.
Links: BMFSFJ, ESF, EU